Projekt: Phoboterra

Projekt: Phoboterra – Psychoaktives Nervengas (Klasse-X)

Hintergrund-Dossier: Ursprünglich in einem nicht lizenzierten Untergrundlabor unter dem Codenamen „Phoboterra“ als Wahrheitsserum entwickelt, erwies sich das Projekt schnell als zu gefährlich für herkömmliche Einsätze und wurde durch alle internationalen Konventionen geächtet. Die Granate enthält eine hochgradig flüchtige, synthetische Neurotoxin-Mischung, die bei Freisetzung sofort die Amygdala – das Angstzentrum des menschlichen Gehirns – überlädt.

Wirkungsweise: Wer die dichten, grünlich schimmernden Dämpfe einatmet, stirbt nicht sofort. Stattdessen wird der Verstand in Sekundenbruchteilen von der Realität entkoppelt. Das Gift löst unbeschreibliche, animalische Ur-Ängste aus. Opfer berichten (sofern sie überlebt haben) von extrem realistischen Halluzinationen: Wände scheinen näher zu rücken, Schatten werden zu monströsen Fratzen, und aus dem Nichts hören sie flüsternde Stimmen oder ohrenbetäubendes Schreien.
Selbst die kampferfahrensten Elitesoldaten verlieren jegliche Orientierung, schießen in panischer Paranoia auf ihre eigenen Leute oder kauern sich wimmernd auf den Boden. Während der Geist in einem endlosen Albtraum gefangen ist, beginnt das Gift parallel die Atemwege zu lähmen, bis der Körper endgültig nachgibt.

Es ist keine Waffe, die einfach nur tötet. Es ist eine Waffe, die den Feind bricht, bevor er fällt.